Förderung der privaten Wallbox durch die KfW

NewsPrivat

Seit Ende November letzten Jahres ermöglicht das Förderprogramm der KfW bundesweit den Einbau von Ladestationen für E-Autos, sogenannter Wallboxen, auf privat genutztem Wohnraum. Konkret erfolgt dabei pro Ladepunkt eine Förderung von 900 Euro, die nicht nur für den Kauf einer neuen Wallbox, sondern auch für die anfallenden Kosten der Installationsarbeiten und des Steuerelements der Wallbox genutzt werden können.

· 2 Min Lesezeit

Wichtig sind dabei die folgenden Kriterien, die als Voraussetzung für die Förderung durch die Initiative der KfW gelten. Die Wallbox muss:

  • über 11kW Ladeleistung verfügen bzw. auf exakt diese Leistung gedrosselt werden
  • intelligent (=steuerbar) und technisch nachrüstbar sein
  • sich auf der Liste förderfähiger Ladestationen des KfW befinden
  • fest installiert sein
  • zu 100% mit Ökostrom oder einen eigenen Photovoltaikanlage betrieben werden

Wer genau kann von der Förderung der KfW profitieren?

Die Initiative der KfW richtet sich nicht nur an private Eigentümer, sondern kann auch von folgenden Antragsstellern in Anspruch genommen werden:

  • Mietern
  • Wohnungseigentümern bzw. -gemeinschaften
  • Vermietern von Wohneigentum, darunter auch Unternehmen und Wohnungsgenossenschaften
 

Prinzipiell ist der Zuschuss auch für Wallboxen mit mehreren Ladepunkten zulässig, sofern sich die Kosten pro Ladepunkt auf 900€ belaufen. Ausschlaggebend hierbei ist die Beachtung des Schwellenwertes, der überschritten werden muss, um vom Gesamtzuschuss profitieren zu können. So müssen beispielsweise die Gesamtkosten einer Wallbox mit zwei Ladepunkten bei mindestens 1.800€ liegen, um die kompletten Fördersumme auszunutzen.

Weitere Infos zum detaillierten Ablauf der Antragstellung finden Sie auf dem offiziellen Zuschussportal der Kreditanstalt für Wiederaufbau: